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Zahlungsverhalten in Sachsen, 4. Quartal 2016 - Grafiken


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Zahlungsverhalten in Sachsen, 4. Quartal 2016

Leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorquartal

Die Unternehmen in Sachsen bezahlen ihre Lieferanten im vierten Quartal 2016 ein wenig schlechter als im Herbstquartal (drittes Quartal) 2016: Aktuell registrieren die Gläubigerunternehmen im Freistaat einen Zahlungsverzug von durchschnittlich 9,69 Tagen. Im dritten Quartal 2016 war der Verzug ein wenig geringer: Hier waren über alle Branchen hinweg 9,25 Tage Verzug zu registrieren.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug der Betriebe in Sachsen in Tagen (2013 - 2016)


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Nachdem bereits im dritten Quartal 2016 eine Verschlechterung gegenüber dem über einige Jahre hinweg besten Wert des zweiten Quartals festzustellen war, bleibt die Frage, ob zum Jahresende eine Trendumkehr stattgefunden hat. Dafür spricht einerseits die vergleichsweise hohe Zahl (und Steigerung) bei den Unternehmensinsolvenzen in Sachsen, dagegen andererseits ein längerfristiger Trend, der seit Anfang 2014 eine stetige Verbesserung beim Zahlungsverzug ausweist. Auch gegenüber dem Vorjahr liegt die aktuelle Zahl von 9,7 Tagen deutlich unter den 10,7 Tagen vom vierten Quartal 2015. Allerdings schneidet Deutschland aktuell insgesamt beim Verzug mit rund 9,4 Tagen etwas besser ab als die Unternehmen im Freistaat Sachsen insgesamt.

Bei den Branchen hat der Einzelhandel binnen Jahresfrist den größten Sprung gemacht (2015: 9,50 Tage; 2016: 5,73 Tage). Er markiert damit den ersten Platz, wenn es um einen kurzen Zahlungsverzug geht. Positiv haben sich aktuell auch die Branchen Großhandel (8,97 Tage), Konsumgüterherstellung (8,98 Tage) sowie die unternehmensnahen Dienstleister (9,20 Tage) gehalten - sie alle weisen Werte unterhalb der durchschnittlichen Verzugsdauer in Sachsen aus. Wie vor einem Jahr auch, liefert unter allen Branchen die Grundstoffindustrie mit einem Verzug von 14,32 Tagen den schlechtesten Wert - allerdings immerhin eine Verbesserung gegenüber dem vierten Quartal 2015, als der Verzug bei 16,79 Tagen lag. Deutlich schwächer als die Unternehmen insgesamt in Sachsen agiert auch das Zahlungsverhalten in den Branchen Chemie/Kunststoffe (14,04 Tage), Baugewerbe (13,96 Tage) und persönliche Dienstleistungen (12,31 Tage).

Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den sächsischen Branchen, 2015/2016


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Zwischen Bayern (durchschnittlicher Zahlungsverzug: 8,45 Tage) auf der einen Seite und dem Saarland mit 11,69 Tagen auf der anderen Seite, liegt der Zahlungsverzug in Sachsen mit 9,69 Tagen ziemlich genau in der Mitte aller deutschen Bundesländer. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die meisten Bundesländer sich gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 verbessert haben, ein Trend zu kürzeren Zahlungsfristen also überregional in Deutschland festzustellen ist.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den Bundesländern, 4. Quartal 2016

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken



Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister (DRD) von Creditreform, in dem ca. 80 Mio. branchenübergreifende Zahlungserfahrungen mit einem Rech-nungsvolumen von 45 Mrd. zu über 1 Mio. deutsche Unter-nehmen vorliegen. Der Zahlungsverzug eines im DRD gespei-cherten Zahlungsbelegs wird in Tagen dargestellt und ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Zahlungsziel und dem tatsächlichen Zahlungseingang.




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