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Trendwende im Zahlungsverhalten?
Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter

Analyse des Zahlungsverhaltens im 3. Quartal 2017

Nach der langjährigen Führung im Bundeslandranking als pünktlichste Zahler Deutschlands, rutscht Sachsen mit einem Zahlungsverzug von 10,7 Tagen (Vorquartal: 8,7 Tage) von Platz 1 auf Platz 8. Damit liegt der Freistaat sogar über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,3 Tagen Zahlungsverzug - was in der Gesamtzeit seit Messungsbeginn nur einmal vorkam. Bereits im Vorquartal verschlechterte sich die Zahlungsmoral der sächsischen Unternehmen - wenn auch nur geringfügig und damit trotzdem noch besser als die anderen Bundesländer.

„Die Zahlungsmoral hat sich insbesondere in einigen Schlüssel-branchen wie u.a. im Transportgewerbe, konsumnahe Dienstleistungen und in der Grundstoffindustrie verschlechtert. In der Regel sind diese Wirtschaftsbereiche Frühindikatoren für die künftige Entwicklung. Ursächlich ist oft ein ruinöser Preiswettbewerb" so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden.

Angeführt wird das Ranking von Bayern - wo Rechnungen im Schnitt 9 Tage nach Fälligkeit beglichen werden. Es folgen Schleswig-Holstein - mit einer markanten Verbesserung zum Vorquartal und Nordrhein-Westfalen. Die Schlusslichter bilden Bremen, das Saarland und Berlin.





Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Grundstoffindustrie lässt Rechnungen am längsten liegen - Tendenz steigend?

Eine markante Verschlechterung zeigen unter Branchenge-sichtspunkten die Betriebe der Grundstoffindustrie in Sachsen. Waren es im zweiten Quartal 2017 noch 13 Tage Zahlungsver-zug, sind es im dritten Quartal 17 Tage - ein Zuwachs von vier Tagen! Im Vergleich zum Vorquartal des laufenden Jahres zeigt auch der Sektor „Metall/Elektro" eine wachsende Schwäche: Hier hat der Zahlungsverzug um 2 Tage zugenommen - von 9 Tagen im zweiten Quartal 2017 auf 11 Tage im dritten Quartal.

Auch gegenüber dem Vorjahresquartal 2016 zeigt die Grund-stoffindustrie eine negative Entwicklung: da betrug der Verzug noch 14 Tage. Dagegen setzt erneut die Branche „Chemie und Kunststoffe" ein positives Zeichen im Vorjahresvergleich: Vor einem Jahr ließ man sich 14 Tage Zeit über das Zahlungsziel hinaus - in diesem Jahr sind es noch 11 Tage. Aber auch hier zeigt sich zum Vorquartal eine Verschlechterung von mehr als einem Tag.

Das Baugewerbe zeigt langfristig einen positiven Trend und arbeitet sich langsam vom Negativspitzenplatz weg. Rechnun-gen werden nach knapp 14 Tagen nach Fälligkeit beglichen und damit fast 1,5 Tage schneller als im Vorquartal und auch zügiger als 2016.

Die besten Noten bekommen aktuell der Einzelhandel mit 7 Tagen Verzug sowie - mit dem Einzelhandel wohl verbunden - die Hersteller von Konsumgütern mit 9 Tagen.



Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken



Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister (DRD) von Creditreform, in dem ca. 80 Mio. branchenübergreifende Zahlungserfahrungen mit einem Rech-nungsvolumen von 45 Mrd. € zu über 1 Mio. deutsche Unter-nehmen vorliegen. Der Zahlungsverzug eines im DRD gespei-cherten Zahlungsbelegs wird in Tagen dargestellt und ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Zahlungsziel und dem tatsächlichen Zahlungseingang.

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