DownloadsUnterlagen zum herunterladen Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2006
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Der Aufschwung ist da - Finanzierungsprobleme bleibenÖsterreichs Mittelständler beurteilen 2006 sowohl ihre aktuelle Situation als auch die Zukunftsperspektiven ihrer Unternehmen deutlich positiver als im Frühjahr 2005. Die Investitionsbereitschaft wächst moderat, die Eigenkapitalsituation allerdings hat sich verschlechtert.
Auch die Personalsituation im österreichischen Mittelstand zeigt Verbesserungen: Gaben im letzten Jahr nur 16,1 Prozent der Betriebe an, ihren Mitarbeiterstab erweitert zu haben, sind es aktuell schon 21,0 Prozent. Dagegen stehen 25,1 Prozent, die sich von Mitarbeitern getrennt haben (Vorjahr: 29,8 Prozent).
Auch auf dem mittelständischen Arbeitsmarkt wird sich etwas tun: 22,9 Prozent der Betriebe planen Neueinstellungen - im letzten Frühjahr waren es lediglich 15,2 Prozent. Von Mitarbeitern trennen werden sich 11,6 Prozent der Betriebe (Vorjahr: 18,3 Prozent).
Die Ertragserwartungen haben sich in allen Hauptwirtschaftsbereichen positiv entwickelt - am deutlichsten aber haben die Dienstleistungsbetriebe zugelegt: 39,7 Prozent der Unternehmen dieser Branche wollen innerhalb des nächsten halben Jahres mehr Gewinn erwirtschaften (Vorjahr: 28,0 Prozent) und nur noch 19,6 Prozent befürchten Gewinneinbrüche. Im Frühjahr 2005 waren es noch 25,8 Prozent. Insgesamt setzen 33,1 Prozent der KMU in Österreich auf steigende Erträge (Vorjahr: 24,8 Prozent). Knapp jedes fünfte Unternehmen (19,7 Prozent) befürchtet Ertragseinbußen (Vorjahr: 26,6 Prozent).
Mehr Erweiterungsinvestitionen
Keine Verbesserungen beim Zahlungsverhalten
Nach den möglichen Maßnahmen gefragt, die Österreichs Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich stärken würden, sind sich die Mittelständer einig: 83,0 Prozent halten eine Senkung der Lohnnebenkosten für sehr wichtig, um international mithalten zu können. Etwas abgeschlagen folgen die Verbesserung der steuerlichen Förderung der Eigenkapitalbildung (68,4 Prozent) und die Wiedereinführung von Investitionsbegünstigungen (65,6 Prozent). Eine weitere Senkung der Körperschaftssteuer halten dagegen nur 29,5 Prozent für geeignet, die Standortqualität der Alpenrepublik zu stärken.
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