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Creditreform veröffentlicht aktuellen Wirtschaftsindikator

Der Creditreform Wirtschaftsindikator verbindet erstmals empirische Wirtschaftsdaten mit gesicherten Finanzierungs-Informationen.

Mit dem neuen Wirtschaftsindikator füllt Creditreform eine Lücke, die trotz der ständig steigenden Zahl der verschiedensten Konjunkturindizes bis jetzt offen war. Die entscheidende Weiterentwicklung besteht in einer neuen Verbindung empirisch gewonnener Daten mit den aktuellen Wirtschaftsinformationen aus den Creditreform Datenbanken. Der Creditreform Wirtschaftsindikator wird jedes Quartal bestimmt und in einem Bericht veröffentlicht.

Der Bericht für das erste Quartal 2006 ist am 27. März 2006 erschienen. Darin enthalten ist der zusammenfassende Creditreform Wirtschaftsindikator für die Gesamtwirtschaft sowie separate Indizes für die Branchen Baugewerbe, Chemie, Einzelhandel, Großhandel, Grundstoffe, Konsumgüter, konsumnahe Dienstleistungen, Metall/Elektro, unternehmensnahe Dienstleistungen sowie Verkehr/Logistik.

Allgemeine Geschäftslage und Entwicklung
Für den empirischen Teil des Creditreform Wirtschaftsindikators befragt die Creditreform Wirtschaftsforschung regelmäßig mehr als 4.000 Unternehmen in Deutschland. Dabei werden die Unternehmen nach der allgemeinen Geschäftslage sowie nach ihrer Einschätzung hinsichtlich der Entwicklung wichtiger Unternehmenskennzahlen befragt. Für die Berechnung des Creditreform Wirtschaftsindikators werden vor allem die Antworten zu den Fragen nach der aktuellen Lage sowie zur erwarteten Entwicklung bei Umsatz, Ertrag, Auftragseingängen und Personalsituation ausgewertet.

Zahlungsverhalten und Insolvenzanfälligkeit

Die Creditreform Datenbanken liefern zusätzlich wichtige Finanzierungs-Informationen zur Entwicklung des Zahlungsverhaltens und der Wahrscheinlichkeit von Insolvenzen und Forderungsverlusten. Die Quartalsberichte sind grundsätzlich für alle Unternehmen, Institutionen und Verbände interessant, die wissenschaftlich fundierte Informationen zur Entwicklung der Gesamt- und Branchenkonjunktur in Verbindung mit verlässlichen Angaben zur Kreditausfall- und Insolvenz-Wahrscheinlichkeit benötigen.

Der Creditreform Wirtschaftsindikator setzt sich aus vier Komponenten zusammen, die mit unterschiedlicher Gewichtung in den Indikator einfließen. Dabei werden der neu entwickelte Creditreform Geschäftsklima-Index und der Indikator für das Zahlungsverhalten aus den Ergebnissen der Creditreform Umfragen zur Wirtschaftslage und Unternehmens-Finanzierung gebildet.

Die anderen beiden Komponenten, der Bonitätsindex und der Creditreform Risiko-Indikator, sind Anwendungen bewährter Creditreform Produkte. Für jede der zehn Branchen werden die vier Teilindikatoren bestimmt und mit einer Punktzahl zwischen Null und Hundert bewertet. Diese Teilindikatoren fließen mit unterschiedlicher Gewichtung in den Branchenindex ein. Dessen Entwicklung von Quartal zu Quartal signalisiert Veränderungen im Rating der einzelnen Wirtschaftsbereiche. Der Creditreform Wirtschaftsindikator fasst die zehn Branchenindizes zusammen.

Die weiteren Ausgaben der Quartalsberichte werden jeweils in der zweiten Hälfte der Monate Mai, August und November erscheinen.

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