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Creditreform Wirtschaftsindikator 2. Quartal 2009


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Creditreform Wirtschaftsindikator 02/2009

Mittelständische Wirtschaft hart getroffen - Finanzierungssituation sehr angespannt
Alle Bereiche der mittelständischen Wirtschaft spürten im ersten Quartal 2009 die massiven Auswirkungen der weltweiten Rezession in ihren Umsatz- und Ertragszahlen. Am deutlichsten sind die Folgen für die Unternehmen der Grundstoff-, Bau- und Metall- und Elektroindustrie. Allein Einzelhandel und einige Dienstleistungsbereiche sorgen für etwas Stabilität. Nach einem Minus von 2,5 Zählern bleibt der Creditreform Wirtschaftsindikator im Abwärtstrend. Auch, weil sich die Finanzierungsbedingungen trotz der deutlichen Zinssenkungen der EZB nicht gebessert haben.

Insolvenzzahlen steigen - Zahlungsverzögerungen nehmen zu

Die Insolvenzgefährdung der deutschen Unternehmen ist im ersten Quartal 2009 weiter gestiegen. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), das zentrale Risikomaß, liegt 0,04 Punkte über dem Vorquartalswert. Derzeit weisen pro 10.000 Unternehmen 226 Firmen ein Negativmerkmal auf, etwa einen massiven Zahlungsverzug oder einen Insolvenzantrag. In den ersten drei Monaten des Jahres wurde eine schon überfällige Rechnung erst nach 13,4 Tagen beglichen. Im Vorjahresquartal betrugen die Zahlungsverzögerungen nur 12,9 Tage. Die durchschnittliche Bonitätsnote der Unternehmen wurde einen Zähler herabgestuft.

Pessimisten in der Mehrzahl, aber Talsohle ist in Sicht
Der Ausblick auf die kommenden Monate bleibt pessimistisch. Die Wirtschafts- und Finanzkrise bestimmt die Erwartungen der mittelständischen Wirtschaft. Bei der Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung haben die pessimistischen Unternehmen weiter die Oberhand. Der Teilindex der Erwartungen hat sich mit -10,3 Punkten allerdings nicht mehr verschlechtert (Vorquartal: -10,9 Punkte).

Der vollständige Bericht steht rechts zum Download für Sie zur Verfügung.

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