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Creditreform Wirtschaftsindikator 4. Quartal 2006


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Creditreform Indikator und Branchenreport - 4. Quartal 2006

Stabilisierung auf hohem Niveau

Der Creditreform Wirtschaftsindikator fällt im November 2006 gegenüber der August-Erhebung um 1,8 Punkte auf 48,2. Nachdem der Indikator im Sommer 2006 seinen bisherigen Höchststand erreicht hatte, entspricht die in diesem Quartal erreichte Punktzahl dem bisher zweitbesten Ergebnis. Der Creditreform Wirtschaftsindikator hat sich auf hohem Niveau stabilisiert.

Der im November gemessene Rückgang geht vor allem auf eine Abkühlung des Geschäftsklimas zurück. Der Geschäftsklimaindex sank gegenüber dem Sommer um sechs Zähler, bleibt aber mit einem Wert von +12,1 deutlich im positiven Bereich.

Neben dem Geschäftsklima hat sich auch das Zahlungsverhalten in den vergangenen Monaten leicht verschlechtert. Die mit der ausstehenden Summe gewichtete durchschnittliche Überfälligkeit in Tagen, die mit Hilfe des Creditreform Datenpools zum Austausch von Zahlungserfahrungen (ZaC) ermittelt wird, stieg um 0,02 auf 13,90. Demnach wiesen die Unternehmen etwas größere Außenstände auf als im Sommer.

Insolvenzanfälligkeit erneut gesunken

Erneut verbessert hat sich hingegen die Insolvenzanfälligkeit der Betriebe. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), der ein Maß für das Insolvenzrisiko ist, sank gegenüber der August-Erhebung um 0,02 auf 2,32. Damit wiesen von 10.000 Unternehmen noch 232 ein so genanntes Negativmerkmal, etwa einen Insolvenzantrag, auf. Weiter gefestigt zeigte sich erneut die Kreditwürdigkeit der deutschen Unternehmen. Der durchschnittliche Creditreform Bonitätsindex für die mehr als drei Millionen in der Creditreform Datenbank erfassten wirtschaftsaktiven Betriebe steht unverändert bei 257, einer mittleren Bonität.

Chemische Industrie weiter mit bester Performance

Im Branchenvergleich liegt erneut die chemische Industrie an der Spitze der zehn bewerteten Wirtschaftszweige. Zwar verlor der Branchenindex 0,2 Punkte, mit 69,1 Punkten steht die chemische Industrie jedoch weiter deutlich vor der zweitplatzierten Metall- und Elektrobranche, die auf einen Branchenindex von 58,8 Punkten kommt. Am unteren Ende der Tabelle steht mit einem Branchenindex von 37,2 Punkten nach wie vor der Wirtschaftsbereich Verkehr/Logistik.


Der komplette Wirtschaftsindikator für das 4. Quartal 2006 liegt rechts für Sie zum Download bereit.

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