Downloads

Unterlagen zum herunterladen

ZEW Branchenreport 03/2008

Vollständiger Report als PDF-Datei
(163,00 kByte)

Kontakt

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Informationen anfordern

Fordern Sie einfach und schnell weitere Informationen zu diesem Thema an.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Dienstleister der Informationsgesellschaft:
Stimmungsindikator für Dienstleister der Informationsgesellschaft fällt auf historischen Tiefstand

Der ZEW-IDI, Stimmungsindikator für den Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft, der sowohl die IKT-Dienstleister als auch die wissensintensiven Dienstleister umfasst, fällt im dritten Quartal 2008 auf 52,3 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit der Einführung des Indikators im vierten Quartal 2003.

Ursache des starken Rückgangs ist die pessimistischere konjunkturelle Stimmung bei den IKT-Dienstleistern, zu denen Softwareunternehmen, IT-Dienste, der IKT-Handel und Telekommunikationsdienstleister zählen. Der Stimmungsindikator für die Teilbranche der IKT-Dienstleister fällt denn auch im dritten Quartal 2008 auf 46,9 Punkte. Er liegt damit unter dem kritischen Wert von 50 Punkten, was auf eine Verschlechterung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal hinweist.

„Die derzeit eher verhaltene Stimmung bei den IKT-Dienstleistern wird vor allem durch den Umsatzrückgang und die geringere Nachfrage in dieser Teilbranche verursacht." sagt Jenny Meyer, Wissenschaftlerin am ZEW. Der Teilindikator, der die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage der IKT-Dienstleister wiedergibt, liegt bei 44,5 Punkten.

Doch nicht nur die aktuelle Lage wird negativ beurteilt, auch die Erwartungen der IKT-Dienstleister für das vierte Quartal 2008 sind getrübt. Im Vergleich zum Vorquartal ist der Anteil der IKT-Dienstleister, der mit steigenden Umsätzen und einer erhöhten Nachfrage rechnet gesunken. Der Teilindikator, der die Bewertung der Geschäftserwartungen widerspiegelt sinkt auf 49,4 Punkte.

Dies ist das Ergebnis einer Konjunkturumfrage bei Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform im September 2008 durchgeführt hat.

Die trübe Stimmung bei den IKT-Dienstleistern ist von zwei Entwicklungen geprägt: einerseits durch die nicht mehr so optimistische Beurteilung der konjunkturellen Lage durch die Softwareunternehmen, IT-Dienstleister und IKT-Händler und andererseits durch die deutlich negativere Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung durch die Telekommunikationsdienstleister.

Die konjunkturelle Stimmung bei den wissensintensiven Dienstleistern, also Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung und Werbung, hat sich im dritten Quartal 2008 nur leicht eingetrübt. Der Stimmungsindikator für die Unternehmen aus den wissensintensiven Dienstleistungsbereichen sinkt im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 um 6,3 Punkte auf 61,4 Punkte.

Damit bewerten die wissensintensiven Dienstleister ihre konjunkturelle Situation zwar weniger positiv als im Vorquartal, der Indikatorwert drückt aber nach wie vor eine optimistische Stimmung aus. Die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen werden von den wissensintensiven Dienstleistern gleich beurteilt. Beide Teilindikatoren liegen bei je 61,4 Punkten.

Der komplette Branchenreport mit Grafiken steht rechts oben zum Download für Sie zur Verfügung.


Zusatzinformation zum ZEW-IDI:
Der ZEW-IDI wird aus den vier Komponenten Umsatzlage, Nachfragelage, Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen (jeweils im Vergleich zum vorhergehenden beziehungsweise nachfolgenden Quartal) gebildet. Sie gehen jeweils mit gleichen Gewichten in die Berechnung ein. Umsatzlage und Nachfragelage bilden einen Teilindikator, der die Geschäftslage widerspiegelt. Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen bilden einen Teilindikator, der die Geschäftserwartungen widerspiegelt. Das geometrische Mittel der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen ergibt den Wert des ZEW-Indikators der Dienstleister der Informationsgesellschaft. Der Stimmungsindikator kann Werte von 0 bis 100 annehmen. Werte größer als 50 weisen auf eine Verbesserung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal hin, Werte kleiner als 50 auf eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorquartal.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung des ZEW-IDI finden Sie auf der Homepage des ZEW.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Gute Branche, schlechte Branche

Bankenumfrage: künftig restriktivere Kreditvergabe

Wozu Marketing in der Lage ist...

...und wie es zum "kriegsentscheidenden" Strategen wird.

EU-Kommission - das zukünftige Mehrwertsteuersystem

Abkehr vom Ursprungslandprinzip im EU-Mehrwertsteuersystem

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer 01/2012 - Sachsens Wirtschaft hat schlechtere Laune

Kalter Winter, weniger Geschäfte – viele Firmenchefs sehen ihre Lage pessimistischer.

Sachsenbarometer 12/2011 - Gute Stimmung im trüben Dezember

Sachsens Firmen verkaufen mehr. Allerdings wachsen die Sorgen vor dem Frühjahr.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Insolvenzen in Europa, Jahr 2011/2012

Zentraleuropäische Länder und Peripherieländer mit unterschiedlicher Entwicklung – Insolvenzen, ein Spiegel der Krise

Branchenreport für die Informationswirtschaft für das 4. Quartal 2011

Konjunkturelle Stimmung in der Informationswirtschaft macht eine Kehrtwende.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de