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Das Sachsenbarometer steigt vor allem in der Industrie

Die Aussichten werden besser - aber das gilt nicht für den Arbeitsmarkt.

Dresden. Im November hat sich die Stimmung in den Unternehmen weiter aufgehellt. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung ist gestiegen. In Sachsen hat sich das Geschäftsklima ebenfalls verbessert, nach einer leichten Eintrübung im Oktober. Mit ihrer Lage sind die sächsischen Unternehmen nicht mehr ganz so unzufrieden wie zuvor. Erstmals seit Dezember 2007 rechnen sie überwiegend damit, dass sich die Lage bald verbessert.

Sachsenbarometer 11/2009

VERARBEITENDES GEWERBE: KLIMA HELLT SICH WEITER AUF
Das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe hat sich im November abermals verbessert. Die Umfrageteilnehmer bewerten ihre Situation im Vergleich zum Oktober per Saldo etwas weniger häufig mit „schlecht". In vielen Unternehmen dürfte die Nachfrage zugenommen haben. Bei den Aussichten zeigt sich insgesamt etwas mehr Optimismus. Die Beschäftigungspläne sind allerdings etwas stärker auf einen Personalabbau ausgerichtet als bei der vorigen Befragung.

BAUHAUPTGEWERBE: LAGE HAT SICH VERSCHLECHTERT
Die Bauunternehmen haben ihre Geschäftslage in den vergangen Monaten zunehmend ungünstiger beurteilt. Im November lag die durchschnittliche Geräteauslastung bei knapp 70 Prozent und damit geringfügig niedriger als im Oktober. Die staatlichen Konjunkturpakete entfalten mehr und mehr ihre Wirkung, was sich unter anderem in einem leichten Umsatzzuwachs im öffentlichen Bau zeigt. Dies reicht aber offenbar nicht, um die Schrumpfung in Teilen des Wohnungs- und Wirtschaftsbaus zu kompensieren.

HANDEL: BESTÄNDE IN DEN LAGERN NEHMEN AB
In den Unternehmen des sächsischen Groß- und Einzelhandels dürfte ein Teil der Lagerbestände abgebaut worden sein. Die Geschäftsaussichten haben sich vor dem Advent deutlich aufgehellt, nach einer Eintrübung im Oktober.

FINANZLAGE DES MITTELSTANDES ANGESPANNT
Die Ertragslage des sächsischen Mittelstandes ist durch die Wirtschaftskrise stark unter Druck gekommen. Kaum jedes siebte Unternehmen steigert seinen Gewinn im Jahresverlauf. 37 Prozent der Unternehmen erlitten einen Rückgang.




Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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