Kontakt

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Informationen anfordern

Fordern Sie einfach und schnell weitere Informationen zu diesem Thema an.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Optimismus am Jahresende

Sachsenbarometer. Die konjunkturelle Belebung setzt sich fort. 2005 gab es aber mehr Firmenpleiten.

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Dezember deutlich gestiegen. Das Geschäftsklima im Freistaat hat sich zum Jahresende ebenfalls verbessert. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen blickten weit optimistischer in die Zukunft. In den nächsten Monaten dürfte sich die seit dem Frühjahr feststellbare konjunkturelle Belebung fortsetzen.

Sachsenbarometer 12/2005 I

Industrie
Die Unternehmen verarbeitenden Gewerbe beurteilten ihre Geschäftslage weiter mehrheitlich mit „gut“. Bei insgesamt zunehmender Nachfrage ist die Produktion offenbar eher erhöht als gesenkt worden. Produktionsausweitungen wurden insbesondere vom im Investitionsgüter- sowie vom Nahrungs- und Genussmittelgewerbe gemeldet. Die Perspektiven für das nächste Halbjahr sind deutlich optimistischer bewertet worden als zuletzt.

Bauwirtschaft
Im Bauhauptgewerbe beschrieb erneut rund jedes zweite Unternehmen die aktuelle Lage mit „schlecht“. Die durchschnittliche Geräteauslastung ist im Vergleich zum Vormonat von 71 auf 69 Prozent gesunken. 53 Prozent der Hochbau- und 29 Prozent der Tiefbaufirmen klagten über Auftragsmangel. Die Baupreise standen aber nicht mehr so unter Druck, der Pessimismus in den Geschäftsaussichten hat abgenommen.

Handel
In den letzten Monaten dürfte der Umsatz im Großhandel bei steigenden Verkaufspreisen deutlich höher ausgefallen sein als vor Jahresfrist. Die Lagerbestände haben eher abgenommen. Im Einzelhandel wurde die Geschäfts- und Umsatzlage deutlich besser beurteilt als vor Jahresfrist. In der ersten Monatshälfte entsprach das Weihnachtsgeschäft offenbar den Erwartungen.

Firmenpleiten
Die Zahl der Insolvenzen hat 2005 deutlich zugenommen: 8 540 Pleiten von Verbrauchern und Firmen sind zu verzeichnen – 2004 waren es noch 6 520 (plus 31 Prozent). Die Unternehmensinsolvenzen legten um 9,4 Prozent auf 2 560 Fälle zu. Massiv gestiegen sind die Insolvenzen von Verbrauchern: 5 980 Insolvenzanträge beschäftigten die Gerichte (2004: 4 180).

Bei Unternehmensinsolvenzen verzeichnet Sachsen eine gegenläufige Entwicklung zum Rest von Deutschland: Dort verringerte sich die Zahl der Firmenpleiten um 3,6 Prozent auf 37 900 Betriebe. Insgesamt liegt das Insolvenzaufkommen in Deutschland bei 136 300 Fällen von Privatpersonen und Unternehmen. Die meisten Konkurse entfallen mit 98 400 Fällen auf Insolvenzen überschuldeter Privatpersonen (2004: 78 990).

Sachsenbarometer 12/2005 II



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Gute Branche, schlechte Branche

Bankenumfrage: künftig restriktivere Kreditvergabe

Wozu Marketing in der Lage ist...

...und wie es zum "kriegsentscheidenden" Strategen wird.

EU-Kommission - das zukünftige Mehrwertsteuersystem

Abkehr vom Ursprungslandprinzip im EU-Mehrwertsteuersystem

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer 12/2011 - Gute Stimmung im trüben Dezember

Sachsens Firmen verkaufen mehr. Allerdings wachsen die Sorgen vor dem Frühjahr.

Sachsenbarometer 11/2011 - Bessere Aussichten für Sachsens Firmen

Laut Sachsenbarometer sind die Unternehmer optimistischer. Doch vielen fehlen die Rücklagen.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Branchenreport für die Informationswirtschaft für das 4. Quartal 2011

Konjunkturelle Stimmung in der Informationswirtschaft macht eine Kehrtwende.

Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2011

Die Unternehmensinsolvenzen werden weniger, Zahl der Verbraucherinsolvenzen nachwievor hoch.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de