Kontakt

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Informationen anfordern

Fordern Sie einfach und schnell weitere Informationen zu diesem Thema an.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Sachsen trotzt Trend: Das Geschäftsklima hat sich erneut verbessert, vor allem im Handel.

Sachsenbarometer 2/2005

Dresden. Die Stimmungslage in der deutschen Wirtschaft hat sich verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar gesunken. Das gilt aber nicht für Sachsen. Im Freistaat hat sich das Geschäftsklima entgegen dem allgemeinen Trend erneut verbessert.

Industrie

In der sächsischen Industrie haben die Auftragsbestände zugenommen, folglich wurde auch die Geschäftslage besser beurteilt. Die Unternehmen im Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe berichten über tendenziell gestiegene Verkaufspreise. Hier dürften sich die teilweise sehr hohen Rohstoffpreise widerspiegeln. Die Absatzmöglichkeiten auf den ausländischen Märkten wurden erneut erheblich optimistischer bewertet. Das schlägt sich auch in den Produktions- und Beschäftigungsplänen nieder - sie wurden erhöht.

Bau

Dagegen reicht die Auftragslage im Bauhauptgewerbe nicht aus. Fast jedes zweite Bauunternehmen klagt weiterhin über einen Mangel an Aufträgen. Dennoch wurde die Geschäftslage etwas weniger häufig mit „schlecht" beurteilt. Im Hochbau aktive Firmen bewerteten die Erwartungen für die kommenden sechs Monate jedoch kritischer als im Vormonat, Tiefbau-Firmen hingegen günstiger. Im Vergleich zum Januar haben die Meldungen über witterungsbedingte Behinderungen stark zugenommen.

Handel

Auch der Großhandel bleibt zuversichtlich. Das Geschäftsklima ist zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen meldeten schrumpfende Lagerbestände und steigende Verkaufspreise, die zu einem höheren Umsatz führten. Noch erfreulicher ist der Stimmungswandel im Einzelhandel. Dort schauen die Firmen weniger pessimistisch in die Zukunft. Die aktuelle Umsatzlage wurde deutlich besser bewertet als in den Vormonaten. Eine Fortsetzung des Preisrückgangs wird derzeit kaum erwartet.

Dienstleister in der Informationsgesellschaft

Die sächsischen Dienstleister in der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche (IKT) beurteilen zwar ihre derzeitige Umsatz- und Ertragssituation schlechter als vor einem Jahr, wie eine Umfrage von Creditreform und dem Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung ergab. Doch bei den Aussichten sind sie hoffnungsvoll.

Nur noch jeder fünfte IKT-Dienstleister konnte im vierten Quartal 2004 von gestiegenen Umsätzen berichten. Im Vorjahresquartal waren es noch 29,6 Prozent. Im ersten Quartal 2005 sollen sie jedoch laut Umfage anziehen. Gefallene Umsätze verbuchten 22,9 Prozent der sächsischen Dienstleister. Im Vorjahr waren es 24,7 Prozent.

Auch die Zahl der Befragten, die auf steigende Erträge verweisen können, hat innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent abgenommen. Auch hier wird auf die nahe Zukunft gehofft: 29,8 Prozent gehen davon aus, ihre Erträge im ersten Quartal 2005 steigern zu können. Vor einem Jahr waren es nur 16,7 Prozent. Ertragseinbußen berichteten 29,8 Prozent der Befragten, zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Nur 8,5 Prozent rechnen mit sinkenden Erträgen - ein erstaunlicher Rückgang um zehn Prozentpunkte. Obwohl aktuell nur 16,7 Prozent der Dienstleister sich über mehr Nachfrage freuen können. Aber auch hier hofft jedes vierte Unternehmen auf einen Anstieg.

Personalsituation


Dieser Optimismus zeigt sich auch in einer entspannteren Personalsituation. 29,2 Prozent der IKT-Dienstleister in Sachsen wollen mehr Personal einstellen, was einem Plus von 4,7 Prozentpunkten im Jahresverlauf entspricht. Und nur noch 2,1 Prozent nach 7,5 Prozent im Vorjahr werden sich von Mitarbeitern trennen. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Gute Branche, schlechte Branche

Bankenumfrage: künftig restriktivere Kreditvergabe

Wozu Marketing in der Lage ist...

...und wie es zum "kriegsentscheidenden" Strategen wird.

EU-Kommission - das zukünftige Mehrwertsteuersystem

Abkehr vom Ursprungslandprinzip im EU-Mehrwertsteuersystem

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer 01/2012 - Sachsens Wirtschaft hat schlechtere Laune

Kalter Winter, weniger Geschäfte – viele Firmenchefs sehen ihre Lage pessimistischer.

Sachsenbarometer 12/2011 - Gute Stimmung im trüben Dezember

Sachsens Firmen verkaufen mehr. Allerdings wachsen die Sorgen vor dem Frühjahr.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Insolvenzen in Europa, Jahr 2011/2012

Zentraleuropäische Länder und Peripherieländer mit unterschiedlicher Entwicklung – Insolvenzen, ein Spiegel der Krise

Branchenreport für die Informationswirtschaft für das 4. Quartal 2011

Konjunkturelle Stimmung in der Informationswirtschaft macht eine Kehrtwende.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de