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Sachsenbarometer 12/2004 - Insolvenzen in Sachsen 2004Im verarbeitenden Gewerbe Sachsens wird die Geschäftslage so gut beurteilt wie seit Jahren nicht mehr. Zudem berichten die Unternehmen häufiger über schrumpfende Lagerbestände an Fertigwaren. Doch die künftigen Absatzchancen insbesondere auf den ausländischen Märkten wurden abermals ungünstiger beurteilt. Dementsprechend sind die Produktions- und Beschäftigungspläne nach unten korrigiert worden.
Für die ersten zehn Monate dieses Jahres meldete Sachsens verarbeitendes Gewerbe zusammen mit dem Bergbau 10,3 Prozent Umsatzzuwachs. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz nahm der Export in gleichem Umfang zu. In dieser Rechnung ist die Baubranche nicht enthalten.
Nach Aussage von 56 Insolvenzverwaltern liegen die Ursachen von Insolvenzen häufig in Managementfehlern begründet. Auswirkungen fremder Schwierigkeiten wie Marktsättigung, Branchenkonjunktur oder politische Rahmenbedingungen waren dagegen nur bei einem Fünftel der Unternehmen der ausschlaggebende Grund für den Exitus.
Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden. |
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