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Das Risikobewusstsein der Unternehmen in Dresden ist in der Wirtschaftskrise gestiegen

Creditreform Dresden legt Zahlen zur Geschäftsentwicklung 2009 vor.

Creditreform Dresden konnte den Umsatz im Jahr 2009 auf 3,89 Mio. Euro (Vorjahr: 3,78 Mio. Euro) steigern. Davon entfallen 2,02 Mio. Euro (Vorjahr: 2,01 Mio. Euro) auf die Erteilung und den Verkauf von Wirtschaftsauskünften. Mit den Inkasso-Dienstleistungen hat Creditreform Dresden 1,02 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) Umsatz erwirtschaftet. Hinter diesen Zahlen stehen vor allem 156.000 Wirtschaftsinformationen über Unternehmen und 12.000 Inkasso-Fälle, mit denen Creditreform Dresden beauftragt wurde.

„Die Zahlen zeigen, dass das Risikobewusstsein der Unternehmen auch hier in Dresden durch die Wirtschaftskrise gestiegen ist. Während ein nicht unerheblicher Teil des Geschäftsvolumens in der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2009 weggebrochen ist - das zeigt der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um fünf Prozent gegenüber 2008 -, werden die trotz Krise getätigten Geschäftsabschlüsse etwa durch den Einsatz von Wirtschaftsauskünften intensiver abgesichert als zuvor", so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden. Je nach Ausfall der Bonitätsbewertung werden so einerseits Geschäftspotenziale deutlich, andererseits können drohende Forderungsausfälle und damit Umsatzeinbußen durch die frühzeitige Identifikation von Ausfallrisiken verhindert werden.

Creditreform hat das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Unternehmen aufgegriffen und führt aktuell eine neue Auskunftsgeneration in den Markt ein. „Charakteristische Merkmale der neuen Generation sind das Angebot bedarfsgerechter Auskunftsformate für unterschiedlich große geschäftliche Risiken und die Nutzung einer nochmals erweiterten Datenbasis", so Thomas Schulz. Mit diesen Produktinnovationen baut Creditreform die Markt- und Qualitätsführerschaft im deutschen Auskunftsmarkt weiter aus.

Inkasso im Working Capital Management

Im Zuge der Wirtschaftskrise erkennen die sächsischen Unternehmen auch ihre offenen Forderungen im Rahmen eines intensivierten Working Capital Managements mehr denn je als brachliegende Liquiditätsreserve. Infolgedessen wächst die Bedeutung eines aktiven Forderungsmanagements, um diese Liquiditätsreserven zu mobilisieren. Creditreform Dresden unterstützt die Mitglieder in dieser Situation mit einem durchgängigen Inkasso-Service. Dabei können die Prozessschritte , Inkasso, gerichtliches Mahnverfahren, Vollstreckung und Überwachung in einer Hand konzentriert werden. Aus Gründen der Kosten- und Verfahrenseffizienz gilt es, sich konsequent auf diejenigen Forderungen zu konzentrieren, bei denen eine Realisierung der Außenstände wahrscheinlich ist, ohne vermeintlich schwierige Fälle außer Acht zu lassen. Creditreform Dresden überprüft mit Eingang des Mandates die Bonität jedes Schuldners in der Creditreform Datenbank und vermeidet so Kosten aufgrund erfolgloser Aktivitäten.

„Der neue § 28a Bundesdatenschutzgesetz gilt ausdrücklich nicht für das Inkasso, sondern für die Übermittlung von Inkasso-Daten an Auskunfteien", so Ralf Witzgall, Leiter Forderungsmanagement, zum Thema Datenschutz. Offene Forderungen können wie bisher mit der Fälligkeit der Rechnung zum Inkasso an Creditreform Dresden übergeben werden.

(Zeichen: 3.268)
Dresden, 09.07.2010

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