Links

Weitere Informationen zu diesem Thema

Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Halbjahr 2008

Kontakt

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Informationen anfordern

Fordern Sie einfach und schnell weitere Informationen zu diesem Thema an.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Erneuter Rückgang der Unternehmensinsolvenzen - Auch Verbraucherpleiten verzeichnen erstmals eine Abnahme

Dresden, 07.07.2008 - Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Sachsen sank im Verlauf des ersten halben Jahres 2008 um deutliche 14,9 Prozent auf 910 betroffene Betriebe. Im ersten Halbjahr 2007 waren noch 1.070 Insolvenzen gezählt worden. In Deutschland insgesamt gingen die Unternehmenskonkurse um lediglich 5,1 Prozent auf 14.400 betroffene Betriebe zurück. In Ostdeutschland war innerhalb des ersten Halbjahres 2008 ein Rückgang der Unternehmensinsolvenzen von 13,4 Prozent auf 3.050 Betriebe verzeichnet worden.

Erstmals seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahre 1999 verzeichnen auch die Insolvenzen von Privatpersonen einen Rückgang der Anträge: Ersuchten im ersten halben Jahr 2007 noch 3.940 Verbraucher in Sachsen die Gerichte um Restschuldbefreiung, so sind es aktuell nur noch 3.490, was einem Rückgang von 11,4 Prozent entspricht.

Auch insgesamt ist in Deutschland ein Rückgang der Verbraucherpleiten festzustellen: im Jahresverlauf nahmen die Insolvenzen von Privatpersonen um 8,0 Prozent auf 62.300 Anträge ab. Telefoninterviews mit diversen Schuldnerberatungsstellen haben ergeben, dass der Rückgang der Insolvenzen von Privatpersonen jedoch nicht auf eine Verbesserung der Überschuldungssituation zurückzuführen ist, sondern aus der Tatsache resultiert, dass kostenpflichtige Beratungsangebote von Rechtsanwälten von den Gerichten nur noch sehr restriktiv bewilligt werden.

Zur Erklärung: Nicht nur öffentliche Schuldnerberatungsstellen übernehmen die nötige Beratungsleistung im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens, auch Rechtsanwälte können von Schuldnern konsultiert werden. Die Amtsgerichte bewilligen allerdings aus Kostengründen immer seltener Beratungshilfe, da ja - so die Argumentation - in der Regel kostenlose Beratungsangebote durch die Schuldnerberatungsstellen existieren.

Dies hat einerseits zu einem spürbaren Rückgang anwaltlicher Hilfe für mittellose Mandanten geführt, andererseits aber für ein Aufstauen der Fälle bei den Schuldnerberatungsstellen gesorgt. „Wir schieben einen unbearbeiteten Berg an Anträgen vor uns her. Und das gilt auch für die meisten meiner Kollegen", so ein Schuldnerberater aus Essen in einem Telefoninterview.

Insgesamt summieren sich die Insolvenzen für Sachsen im ersten Halbjahr 2008 auf 4.400 Fälle, was einem Rückgang um 12,2 Prozent entspricht (1. Halbjahr 2007: 5.010 Insolvenzen). In Deutschland waren im selben Zeitraum 76.700 Insolvenzen insgesamt zu zählen - 7,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2007 (82.910).

(Zeichen: 2.618)

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Gute Branche, schlechte Branche

Bankenumfrage: künftig restriktivere Kreditvergabe

Wozu Marketing in der Lage ist...

...und wie es zum "kriegsentscheidenden" Strategen wird.

EU-Kommission - das zukünftige Mehrwertsteuersystem

Abkehr vom Ursprungslandprinzip im EU-Mehrwertsteuersystem

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer 12/2011 - Gute Stimmung im trüben Dezember

Sachsens Firmen verkaufen mehr. Allerdings wachsen die Sorgen vor dem Frühjahr.

Sachsenbarometer 11/2011 - Bessere Aussichten für Sachsens Firmen

Laut Sachsenbarometer sind die Unternehmer optimistischer. Doch vielen fehlen die Rücklagen.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Branchenreport für die Informationswirtschaft für das 4. Quartal 2011

Konjunkturelle Stimmung in der Informationswirtschaft macht eine Kehrtwende.

Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2011

Die Unternehmensinsolvenzen werden weniger, Zahl der Verbraucherinsolvenzen nachwievor hoch.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de