Downloads

Unterlagen zum herunterladen

SZ, 16.10.2006: Freud und Leid eng beieinander

Beitrag zum Regionencheck in der Sächsischen Zeitung vom 16.10.2006
(242,00 kByte)

Bonitätsatlas Deutschland 2005


(331,00 kByte)

Kontakt

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Informationen anfordern

Fordern Sie einfach und schnell weitere Informationen zu diesem Thema an.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Ausfallrisiko in Sachsen geht zurück

Creditreform untersucht die Risikostruktur Sachsens und zeigt Gefährdungspotentiale nach verschiedenen Strukturmerkmalen (z.B. nach Branchen, Rechtsformen oder Umsatzklassen) auf.

Dresden, 15.10.2006 - Das Bundesland Sachsen umfasst insgesamt 195.630 Unternehmen. Davon sind 5.286 Unternehmen mit Negativmerkmalen behaftet. Dies entspricht einem Risiko-Indikator von 2,70%. Damit liegt Sachsen in 2005 über dem Durchschnitt aller Regionen in Deutschland (Bundesdurchschnitt: 2,42%).

Betrachtet man die Ausfallrisiken Sachsens im Jahresvergleich, wird jedoch deutlich, dass das Ausfallrisiko von 2002 (2,98%) auf 2005 abgenommen hat (2,70%). Und auch für 2006 prognostiziert Creditreform für Sachsen einen Rückgang des Ausfallrisikos auf 2,68%.

Im Vergleich zu Ostdeutschland insgesamt weist Sachsen einen geringeren Risiko-Indikator auf. Während Ostdeutschland 2002 noch mit einem Ausfallrisiko von 3,20% behaftet war, liegt der Wert in 2005 bei 3,05%. Für 2006 geht die Prognose allerdings wieder von einem geringen Anstieg auf 3,10% aus.

Blickt man auf die einzelnen Branchen in Sachsen, ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Die meisten Unternehmen gibt es im Handel (43.196), gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen (38.378). Rang 3 belegt das Baugewerbe mit 32.954 Unternehmen. In größerem Abstand folgt auf Platz 4 das Verarbeitende Gewerbe mit 14.846 Unternehmen.

Nach Ausfallrisiko betrachtet landet das Gastgewerbe (mit 9.879 Unternehmen auf Platz 7 der Unternehmensrangliste) mit einem Risiko von 4,66% auf Platz 1. Bei der Anzahl der Unternehmen auf Rang 8 (9.006) ist die Verkehrs- und Nachrichtenübermittlung mit 3,71% am zweitstärksten von Ausfällen betroffen. Platz 3 belegt das Baugewerbe mit 1.147 Ausfällen (3,48%), gefolgt vom Handel mit 1.287 Ausfällen (2,98%) und dem Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 203 Ausfällen (2,81%).

Das geringste Ausfallrisiko in Sachsen haben die Branchen „Energie- und Wasserversorgung" (0,24%), „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung" (0,45%) sowie „Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen" (0,82%).

Neben zeitlichen und branchenspezifischen Ausfallrisiken wurde Sachsen auch nach Rechtsformklassen untersucht. Im Ergebnis gibt es 110.750 Gewerbebetriebe, die gleichzeitig auch das höchste Ausfallrisiko von 3,59% aufweisen. Zwar liegt die AG mit 545 Unternehmen an letzter Stelle bei der Unternehmensanzahl, doch landet sie auf Platz 2 mit einem Ausfallrisiko von 2,94%. Platz 3 belegt die Einzelfirma mit einem Ausfallrisiko von 2,21% bei 3.750 Firmen, gefolgt von der GmbH (35.911 Unternehmen) mit 2,14%. Das kleinste Ausfallrisiko wurde bei OHG, KG (0,93%) und „Sonstigen" Rechtsformen (92%) festgestellt.

Die letzte Untersuchung bezieht sich auf das Ausfallrisiko in Sachsen nach Umsatzklassen. Das Ergebnis zeigt: je höher der Umsatz, desto geringer das Ausfallrisiko.
Allerdings haben über 85% aller sächsischen Unternehmen einen kleinen Umsatz von weniger als 50.000 Euro und damit das höchste Ausfallrisiko von 2,75%. Erst ab einem Umsatz zwischen 5 und 25 Mio. Euro erreicht das Ausfallrisiko einen Wert unter 2, nämlich 1,60% - das trifft in Sachsen jedoch nur für 2.999 Unternehmen zu.

Fazit: Den Ergebnissen zufolge wird Sachsen mit einem Risiko-Indikator von 2,70% in die Risikoklasse 4 eingestuft und mit einem erhöhten Ausfallrisiko bewertet. Für 2006 prognostiziert Creditreform für Sachsen einen Risiko-Indikator von 2,68%, der jedoch immer noch unter die Risikoklasse 4 fällt.

(Zeichen: 3.482)

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Gute Branche, schlechte Branche

Bankenumfrage: künftig restriktivere Kreditvergabe

Wozu Marketing in der Lage ist...

...und wie es zum "kriegsentscheidenden" Strategen wird.

EU-Kommission - das zukünftige Mehrwertsteuersystem

Abkehr vom Ursprungslandprinzip im EU-Mehrwertsteuersystem

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer 12/2011 - Gute Stimmung im trüben Dezember

Sachsens Firmen verkaufen mehr. Allerdings wachsen die Sorgen vor dem Frühjahr.

Sachsenbarometer 11/2011 - Bessere Aussichten für Sachsens Firmen

Laut Sachsenbarometer sind die Unternehmer optimistischer. Doch vielen fehlen die Rücklagen.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Branchenreport für die Informationswirtschaft für das 4. Quartal 2011

Konjunkturelle Stimmung in der Informationswirtschaft macht eine Kehrtwende.

Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2011

Die Unternehmensinsolvenzen werden weniger, Zahl der Verbraucherinsolvenzen nachwievor hoch.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de