Risiken identifizieren und effizient steuern mit der neuen Creditreform Auskunftsgeneration
Neben Veränderungen der allgemeinen finanziellen Rahmenbedingungen und der zu geringen Eigenkapitalquote vieler Mittelständler ist es vor allem die Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich deutlich negativ auf die Finanzierungsmöglichkeiten vieler Unternehmen auswirkt. Die Bedeutung von alternativen Finanzierungsformen steigt daher weiter an. So ist der Lieferantenkredit nach der Innenfinanzierung und Bankkrediten längst zur wichtigsten Finanzierungsquelle für kleine Unternehmen geworden. Durch gestiegene Ausfallrisiken und die Eintrübung des Zahlungsverhaltens ist die Gewährung von Lieferantenkrediten für die liefernden Unternehmen allerdings zu einem riskanten Geschäft geworden. Um die eigene Liquidität zu sichern, reizen viele Unternehmen Zahlungsziele aus. Damit haben sich die Ausfallrisiken für Lieferanten beträchtlich erhöht.
Um die Unterscheidung von bonitätsstarken Geschäftspartnern einerseits und von Ausfallrisiken andererseits noch verlässlicher zu gestalten, hat Creditreform eine neue Generation von Auskunftsprodukten entwickelt, die die Möglichkeit einer differenzierten und somit bedarfsgerechten Abfrage von Informationen eröffnet. Neben Lösungen für Kreditentscheidungen im mittleren und hohen Risikobereich enthält das Portfolio auch Auskunftsformate für die schnelle Bonitätsprüfung bei geringen Risiken. Ebenso wird für die neue Auskunftsgeneration eine breitere Datenbasis als bisher genutzt. Das zeigt ein Blick auf die Inhalte der neuen Wirtschaftsauskunft, die zusätzlich zu denen der bisherigen Vollauskunft enthalten sind.
Wichtig sind dabei etwa die mehr als 90 Millionen Zahlungserfahrungen aus dem Debitorenregister Deutschland, dem Zahlungserfahrungspool von Creditreform. Darüber hinaus stehen 3,2 Millionen Bilanzen zu 950.000 Unternehmen zur Verfügung. Weitere neue Inhalte sind Angaben zur Ausfallwahrscheinlichkeit eines Unternehmens, zu Beteiligungen und Funktionen der Beteiligten sowie zum Firmenstatus und zur Firmenhistorie.
Wirtschaftsauskünfte liefern risikorelevante Informationen für verschiedene Phasen einer Kundenbeziehung.
- Direktvertrieb: Bonitätsstarke Potenziale werden identifiziert. Eine gezielte Ressourcenallokation in Marketing und Vertrieb wird möglich.
- Neugeschäft: Angaben zu den aktuellen Stammdaten, zur Adresse oder den gesetzlichen Vertretern helfen, einen Geschäftspartner besser kennen zu lernen. Angaben zur Ausfallwahrscheinlichkeit und zum empfohlenen Kreditlimit ermöglichen die risikoadäquate Differenzierung der Geschäftsbedingungen. Ausfallrisiken werden erkannt und können gemessen und gesteuert werden.
- Bestandsgeschäft: Frühwarnfunktion durch Monitoring. Risikorelevante Veränderungen der Kunden- oder Lieferantenbonität werden automatisiert gemeldet.
- Zahlungsstörungen: Die Informationen dienen der Steuerung im Forderungsmanagement. Einzelmaßnahmen in Mahnwesen und Inkasso können so für jeden Schuldner individuell angepasst werden.
Voraussetzung für die Wirkfähigkeit von Wirtschaftsauskünften ist die Qualität der bewerteten Daten. Ein entscheidendes Qualitäts- und Alleinstellungsmerkmal der Creditreform Auskunft ist die individuelle Recherchearbeit vor Ort, die die Creditreform Auskünfte insbesondere von synthetischen Wettbewerbsangeboten abhebt. Denn der Rechercheur in der Region kann die Unternehmenslandschaft dort am besten einschätzen.
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