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Creditreform Umfrage bei Exporteuren zeigt alarmierende Risikoentwicklungen im AuslandsgeschäftWährend Banken die unmittelbaren Folgen der Finanzkrise sofort zu spüren bekommen haben, sind Unternehmen davon zeitverzögert betroffen. Creditreform hat im Frühjahr 2009 mit einer Umfrage unter 360 exportorientierten Unternehmen die Einschätzungen und aktuellen Auslandserfahrungen der exportierenden Unternehmen erfasst. Fast jedes zweite Unternehmen davon ist seit über 25 Jahren im Ausland aktiv.
Viele Unternehmen haben bereits auf die veränderte Situation reagiert. Gut drei Viertel (76,6 Prozent) der befragten Unternehmen holen vor Geschäftsabschluss Wirtschaftsauskünfte ein, um über Bonität, Finanzen, Struktur sowie das Umfeld des Kunden informiert zu sein. 66,2 Prozent der befragten Unternehmen gewähren ihren Geschäftspartnern keine Lieferantenkredite mehr oder nur in einer bestimmten Höhe (63,4 Prozent). Ein Viertel der Befragten setzt auf die ausschließliche Lieferung der Produkte an bekannte Kunden, die sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen haben. Neben dem notwendigen Kredit- und Forderungsmanagement der Exporteure übernimmt die Bundesregierung für Auslandsgeschäfte Exportkreditgarantien, die die Unternehmen vor dem Ausfall ihrer Auslandsforderungen schützt. Doch wo lauern die größten Gefahren? |
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Insolvenzen in Europa, Jahr 2008/2009